Google Ads Checkliste: 15 Punkte, die Sie in Ihrem Konto selbst prüfen können
Autor
Mathias BitschVeröffentlicht am
Ob ein Google-Ads-Konto sauber läuft, lässt sich zu großen Teilen im Konto selbst nachsehen, ohne Agentur und ohne Werkzeug. Diese Checkliste fasst die Prüfschritte aus unserem Ratgeber zusammen: 15 Punkte, jeder mit dem Weg im Konto, woran Sie ein gutes Ergebnis erkennen, und dem Artikel, der den Punkt ausführlich belegt.
Die Reihenfolge folgt dem Weg Ihres Geldes: Was wird gezählt, wo läuft die Anzeige, wer klickt, und wer verändert Ihr Konto? Fangen Sie mit der Messung an. Stimmt sie nicht, lässt sich alles Weitere nicht beurteilen. Für den Ausdruck: Ihr Browser druckt die Seite über das Menü „Drucken“.
Was wird gezählt?
Läuft die Messung? Wo: Zielvorhaben → Conversions → Zusammenfassung, Spalte „Status“. Gut ist: Bei jeder Aktion „Aktiv“. Mehr dazu: Google Ads bringt nichts? Der Prüfweg in fünf Schritten.
Zählt nur, was ein Geschäft sein kann? Wo: dieselbe Liste, bei jeder Aktion „Primär“ oder „Sekundär“. Gut ist: Primär sind nur Anfragen, Anrufe und Käufe, kein Seitenaufruf und kein Klick auf die Telefonnummer. Mehr dazu: Google Ads Conversions zu hoch?.
Wird jede Anfrage nur einmal gezählt? Wo: Einstellungen der Conversion-Aktion → „Zählmethode“. Gut ist: Bei Anfragen „Eine“, nicht „Jede“. Mehr dazu: Google Ads Conversions zu hoch?.
Passt die Zahl zu Ihrem Postfach? Wo: Spalte „Conversions (nach Conv.-Zeit)“ für einen abgeschlossenen Monat. Gut ist: Nicht deutlich höher als die Anfragen, die in diesem Monat wirklich ankamen. Mehr dazu: Google Ads Conversions zu hoch?.
Zählen Anrufe erst ab einer sinnvollen Dauer? Wo: Einstellungen der Anruf-Conversion, Mindestdauer. Gut ist: Eine Dauer, in der ein echtes Gespräch beginnen kann. Mehr dazu: Google Ads Spam-Leads.
Wo läuft Ihre Anzeige?
Wie viel kommt von außerhalb der Google-Suche? Wo: Kampagnentabelle, Segmentierungssymbol → „Netzwerk (mit Suchnetzwerk-Partnern)“. Gut ist: Kosten je Anfrage bei den Partnern nicht ein Vielfaches der Google-Suche. Mehr dazu: Google Ads Suchnetzwerk-Partner: abschalten oder nicht?.
Auf welchen Websites und in welchen Apps lief sie? Wo: Kampagnen → Statistiken und Berichte → „Wann und wo Anzeigen ausgeliefert wurden“, Tab „Wo Anzeigen ausgeliefert wurden“. Gut ist: Keine Platzierungen mit vielen Klicks und keinem Abschluss; die Zeile „adsenseformobileapps.com“ steht für Apps. Mehr dazu: Google Ads in Apps: Versehentliche Klicks abstellen.
Was zeigt Performance Max? Wo: derselbe Bericht, für die Performance-Max-Kampagne aufgerufen. Gut ist: Sie wissen, wo diese Kampagne ausliefert, und haben es geprüft. Mehr dazu: Performance Max: Placements sehen und ausschließen.
Gibt es kontoweite Ausschlüsse? Wo: Tools → Eignung der Inhalte → Erweiterte Einstellungen → „Ausgeschlossene Placements“. Gut ist: Die Liste ist gepflegt, nicht leer und nicht seit Jahren unverändert. Mehr dazu: Placements ausschließen: Warum Sperrlisten verlieren.
Wer klickt?
Wofür zahlen Sie wirklich? Wo: Kampagnen → Statistiken und Berichte → Suchbegriffe. Gut ist: Die Suchbegriffe passen zu Ihrem Angebot; Sie wissen, wie viel unter „Sonstige Suchanfragen“ verschwindet. Mehr dazu: Sonstige Suchbegriffe in Google Ads.
Wen erreicht die Standortausrichtung? Wo: in den Einstellungen der Kampagne bei den Standorten, „Standortoptionen“. Gut ist: „Präsenz“, wenn Sie nur vor Ort liefern; „Präsenz oder Interesse“ ist Googles Voreinstellung. Mehr dazu: Google Ads bringt nichts?.
Was hat Google als ungültig herausgefiltert? Wo: Kampagnen → Kampagnen, Spalten-Symbol → „Ungültige Klicks“; Gutschriften unter Abrechnung → Zusammenfassung → „Korrekturen“. Gut ist: Sie kennen den Anteil und wissen, dass er nur zeigt, was Google erkannt hat. Mehr dazu: Klickbetrug bei Google Ads.
Wer verändert Ihr Konto?
Ändert Google das Konto automatisch? Wo: Kampagnen → Empfehlungen → oben rechts „Automatisch anwenden“. Gut ist: Nichts angehakt, was Gebote, Keywords oder Netzwerke ändert, es sei denn, Sie haben es bewusst so entschieden. Mehr dazu: Google Ads Optimierungsfaktor: Empfehlungen deaktivieren.
Wer hat zuletzt etwas geändert? Wo: Kampagnen → Änderungsverlauf. Gut ist: Jede Änderung lässt sich einer Person zuordnen, die Sie kennen. Mehr dazu: Google Ads Änderungsverlauf: Wer hat was geändert?.
Wer hat Zugriff? Wo: Verwaltung → „Zugriff und Sicherheit“. Gut ist: Nur Personen, die heute für Sie arbeiten, und mindestens ein Administrator aus Ihrem Haus. Mehr dazu: Lesezugriff freigeben: so geht es.
Was die Liste nicht leistet
Eine Checkliste zeigt, ob ein Punkt in Ordnung ist. Was er kostet, zeigt sie nicht. Wie viel Geld in den letzten zwölf Monaten auf welchen Platzierungen, Suchbegriffen und Netzwerken lag, ergibt erst die Rechnung über alle Zeilen zusammen. Bei Platzierungen verteilt sich das Geld auf Zeilen mit Cent- und Eurobeträgen, von denen keine für sich auffällt.
Nachsehen kostet eine Stunde. Raten jeden Monat.
Führt eine Agentur Ihr Konto, fragen Sie dort nach: Die passenden Fragen stehen in Google-Ads-Agentur prüfen: 7 Fragen. Oder Sie lassen nachsehen: Alle 15 Punkte, gerechnet über zwölf Monate und mit Rechenweg, sind Teil der Konto-Durchsicht.
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